Monthly Archives

August 2015

Amelie, Alexander und

der Freie Markt

14. August 2015

»Sag mal – warum gründest du eigentlich keine Firma? Du hast doch immer so tolle Ideen. Statt sie nur zum Gegenstand deiner Romane zu machen, könntest du doch wenigstens einmal versuchen, etwas Sinnvolles zu machen. Ahnung von der Materie hättest du ja genug.« Amelie nippte an ihrem Glas Riesling vom Stein in Würzburg. Warum betonte sie das Wort „toll“ so komisch? Und was meinte sie mit „sinnvoll“?

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Gesellschaft

Deutsche können nicht lachen!

9. August 2015

Auf der Rückfahrt von meinem Termin in Hamburg, über dessen An- und Abreise ich gestern bereits berichtet habe, hat es eine Situation gegeben, die mich sehr nachdenklich gemacht hat. Die Sache an sich mag albern sein. Und ich war auch geneigt, sie mit einem „Schlag ein Ei drüber“ wieder zu vergessen. Und doch ließ es mich nicht ruhen.

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Nervendes

Make-up für die Börse

8. August 2015

Donnerstag musste ich nach Hamburg. Flug oder Bahn? Lufthansa oder Deutsche Bahn AG? Lufthansa hat Vorteile: Flugzeit eine Stunde gegenüber sechs Stunden Bahn – 600%.

Aber wenn man das etwas genauer betrachtet, relativiert sich Manches: Mit Bus und S-Bahn brauche ich exakt 30 Minuten zum Hauptbahnhof. Zum Flughafen eine Stunde, zum Gate weitere 30 Minuten dank der Schlangen vor Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrolle. Und dann muss ich mindestens eine halbe Stunde vorher am Check-in sein – bei der Bahn reichen, fünf Minuten – der Weg von der S-Bahn zum Bahngleis. In Hamburg bin ich per Bahn bereits in der Innenstadt – 10 Minuten zum Hotel. Per Flieger kommen nochmals 30 Minuten zusammen, bis man sein Gepäck wieder hat, und nochmals 45 Minuten in die Innenstadt – plus die 10 Minuten zum Hotel. Das heißt: via Lufthansa brauche ich, knapp bemessen und es darf nichts schief gehen, 255 Minuten, mit der Bahn 405 – nur 57% mehr, keine 500%. weiterlesen

Gesellschaft

Demokratur

2. August 2015

Manchmal frage ich mich ernsthaft: »Bist du so blöd oder sind nur die anderen so dämlich?« Und dann gehe ich tief in mich. Nachdem ich dann wieder aufgetaucht bin, stelle ich meistens fest, nichts Besonderes zu sein. Also so wie die meisten anderen auch. Und dann falle ich in tiefste Depressionen. Denn nun finde ich keinen Weg aus dem Dilemma, nicht anders zu sein als andere aber dennoch nicht genauso dämlich wie sie.

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