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Guthabennummer

17. Februar 2016

Nein, Papier hat nicht Recht! Die Pläne der Bundesregierung, Bargeldzahlungen an eine Obergrenze zu binden, gehen nicht weit genug! Obergrenzen sind immer gut, aber 5000 Euro ist noch wesentlich zu hoch: Mit 5000 Euro kann man durchaus terroristische Anschläge durchführen!

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Vom überzeugten Europäer zum Europagegner?

16. November 2015

Ich bin Europäer! Überzeugter. Und doch…

Es macht mich zurzeit richtig fertig, dieses „und doch…“ an meine Überzeugung anhängen zu müssen. Aber ich frage mich nach allem, was ich in letzter Zeit so erlebe, zunehmend, ob dieses Europa tatsächlich noch „mein“ Europa ist, von dem ich überzeugt bin, für das ich kämpfe.

Leider ist aus politischen Gründen und dem Drang einiger Politiker, sich selbst auf einen Sockel zu stellen, die EU offenbar schneller gewachsen als es für sie gut war. Und dann braucht man nur ein paar Ausnahmesituationen und alles zieht sich wieder auf egoistische und nationalistische Reflexe zurück. Das aber ist nicht „mein“ Europa!

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Der Scheinriese

6. Oktober 2015

Servicewüste Deutschland – eine unendliche Geschichte. Aber anstatt zu lernen, werden alte Denkmuster nur mit neuen Textbausteinen versehen und kompetente Ansprechpartner durch Call-Center und unfähige Ansprechpartner mit Halbwissen ersetzt.

Ich freue mich für die deutsche Telekom, dass in Deutschland zivilisierte Sitten herrschen. Sowohl, was den Umgang miteinander betrifft, als auch das Recht. Ich bin sicher, in den USA, wo sie ja auch „zuhause“ ist, hätten sie in der Zwischenzeit eine Millionenklage am Hals!

Die Telekom – Michael Ende’s Scheinriese aus „Jim Knopf“: Je näher man ihm kommt, desto provinzieller wird der Global Player und schrumpft auf die Größe des Lehrlings des Handwerkers um die Ecke. Was absolut nichts gegen den Lehrling heißen soll! Sondern lediglich den Übergott auf den Teppich holen.

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Make-up für die Börse

8. August 2015

Donnerstag musste ich nach Hamburg. Flug oder Bahn? Lufthansa oder Deutsche Bahn AG? Lufthansa hat Vorteile: Flugzeit eine Stunde gegenüber sechs Stunden Bahn – 600%.

Aber wenn man das etwas genauer betrachtet, relativiert sich Manches: Mit Bus und S-Bahn brauche ich exakt 30 Minuten zum Hauptbahnhof. Zum Flughafen eine Stunde, zum Gate weitere 30 Minuten dank der Schlangen vor Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrolle. Und dann muss ich mindestens eine halbe Stunde vorher am Check-in sein – bei der Bahn reichen, fünf Minuten – der Weg von der S-Bahn zum Bahngleis. In Hamburg bin ich per Bahn bereits in der Innenstadt – 10 Minuten zum Hotel. Per Flieger kommen nochmals 30 Minuten zusammen, bis man sein Gepäck wieder hat, und nochmals 45 Minuten in die Innenstadt – plus die 10 Minuten zum Hotel. Das heißt: via Lufthansa brauche ich, knapp bemessen und es darf nichts schief gehen, 255 Minuten, mit der Bahn 405 – nur 57% mehr, keine 500%. weiterlesen

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Ich denke ja gar nicht daran, Du Krüppel!

30. Oktober 2014

Behindert – ja, aber wer?

Am Flughafen gibt es, in unmittelbarer Nähe zu den Ausgängen in das Flughafengebäude, Plätze in den Parkhäusern, die für Schwerbehinderte reserviert sind. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass z. B. eine Rampe auf die Gehbereiche führt, diese breit genug sind, dass ein Gehbehinderter seinen Rollstuhl problemlos nutzen kann und so direkten Zugang zum Flughafenterminal hat.

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Streik als Machtdemonstration

22. Oktober 2014

Es geht den Streikverantwortlichen bei GDL und Cockpit offenbar gar nicht um bessere Arbeitsbedingungen, es geht nur noch um Macht! Für Machtdemonstrationen aber sind Gewerkschaften eigentlich nicht da. Und ob das vom Grundgesetzt abgedeckt wird, ist auch fraglich. Ich bin sicher, die Politik ist kreativ genug, am Grundgesetz vorbei Mittel und Wege zu finden, wenn man es übertreibt. Und dann auf korrigierende Urteile des Bundesverfassungsgerichts zu hoffen, ist auch kein Zeichen von gelebter Demokratie! Man sollte also sehr genau wissen, wann der Punkt erreicht ist, wo es tatsächlich heißt: Es reicht! Diesen Punkt haben wir spätestens seit dem Wochenende, an dem sieben Bundesländer ihre Herbstferien beendet haben und zwei ihre begonnen – und Lufthansa und Bahn bestreikt wurden. Schön abwechselnd und, wie ein Sprecher von Cockpit im Interview zugab, abgesprochen. Nur um größtmöglichen Schaden zu provozieren.

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Ist Streik noch zeitgemäß?

11. September 2014

Einmal wieder die Piloten

Gestern haben wieder einmal in München die Piloten gestreikt. Sie wollen damit verhindern, das ihr Arbeitgeber, hier die Lufthansa, Änderungen an den bestehenden Vorruhestandsregeln vornimmt. Es ist der dritte Ausstand innerhalb von zwei Wochen. Betroffen: 110 Flüge in In- und europäischem Ausland. Das ist abstrakt, zu abstrakt! Konkreter: 13.500 Passagiere konnten nicht ihren geplanten Aktivitäten nachgehen. Viele beruflich, viele andere aber, und das ist für mich deutlich schlimmer, außerberuflich.

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